Arbeits-Kreisparteitag der CDU Lippe in Schlangen

Erfolgreicher Kreisparteitag - Leitbild beschlossen

10.11.2016
Die Geehrten der CDU Barntrup (v.links) Gerhard Röhr (40 Jahre), Bernd Sölter (Mitgliederbeauftragter CDU Barntrup), Jobst-Dieter Rodewald-Tölle (Stadtverbandsvorsitzender), Christian Olschewski  (stellv. Fraktionsvorsitzender), Kerstin Vieregge (CDU-Krei
Die Geehrten der CDU Barntrup (v.links) Gerhard Röhr (40 Jahre), Bernd Sölter (Mitgliederbeauftragter CDU Barntrup), Jobst-Dieter Rodewald-Tölle (Stadtverbandsvorsitzender), Christian Olschewski (stellv. Fraktionsvorsitzender), Kerstin Vieregge (CDU-Krei

Die lippische CDU kam am Samstag, dem 5. November, im Bürgerhaus Schlangen zu einem „Arbeits“-Kreisparteitag zusammen. Nach der Eröffnung durch die Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge begrüßte Marcus Püster, der Vorsitzende der CDU Schlangen, die rund 130 Gäste. Das Bürgerhaus erwies sich dafür als ein äußerst passender Rahmen. Die Schlänger CDU hatte die Kreispartei bei der Vorbereitung bereits umfangreich unterstützt.
 

Der Schlänger Pastor Dr. Thomas Friebel hielt ein geistliches Wort, in dem er die Bedeutung des Miteinander-Redens in unserer Gesellschaft betonte: Missverständnisse entstünden oftmals daraus, dass man dem anderen nicht genügend zuhöre; das gelte im Kleinen genauso wie im Großen.
 
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Cajus Caesar (Bundestagswahlkreis Lippe I) erwähnte in seinem Grußwort, dass NRW aufgrund der Unfähigkeit der rot-grünen Regierung viele Chancen ungenutzt verstreichen lasse; so habe die Landesregierung im letzten Jahr Bundesmittel in zweistelliger Millionenhöhe für die Instandsetzung von Straßen an den Bund zurücküberwiesen, statt diese Mittel für die Sanierung der maroden Straßen in OWL zu verwenden.
 
Christian Haase, der Bundestagsabgeordnete für Höxter-Lippe II, verteidigte in seinem Grußwort die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und machte klar, dass Deutschland weiterhin diejenigen aufnehmen müsse, die vor Krieg und Vertreibung flöhen, aber reine Wirtschaftsflüchtlinge entsprechend zurückgeführt werden müssten. Wer eine Bleibeperspektive habe, der solle nach dem Prinzip „Fördern und Fordern“ schnellstmöglich integriert werden; das Wichtigste aber sei, die Ursachen von Flucht und Vertreibung vor Ort zu bekämpfen.
 
Danach standen Delegiertenwahlen für die übergeordneten Ebenen auf dem Programm. Die gewählten Delegierten werden den CDU-Kreisverband Lippe in den nächsten zwei Jahren auf  Bezirks-, Landes- und Bundesebene bei den übergeordneten Parteitagen vertreten. 

Zudem gab sich die CDU Lippe zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Leitbild. Dieses Leitbild Lippe, das auf einer Klausurtagung des Kreisvorstandes im Juni vorbereitet worden war, anschließend in den Stadt- und Gemeindeverbänden diskutiert, wurde nun einstimmig beschlossen. Es soll sowohl die Wurzeln der lippischen CDU definieren, als auch klare Ziele und Visionen für die Zukunft ausweisen:  „Zum ersten Mal geben wir uns nach einem umfangreichen Diskussionsprozess ein Leitbild, an dem wir uns orientieren können und mit dem wir die Zukunft unserer Heimat gemeinsam gestalten wollen!“, beschrieb die CDU-Kreisvorsitzende, Kerstin Vieregge das Leitbild. Themen sind vor allem Infrastruktur / wirtschaftliche Perspektiven / Wohnen und Arbeiten / Jugend – Familie / Integration / Gesundheit / Umwelt.
 
Ein weiterer Punkt auf der vollen Agenda waren Satzungsänderungen, die z. T. aufgrund Änderungen in der Bundes- und Landessatzung notwendig geworden waren, aber auch mit der Ermöglichung von Email-Einladungen zu offiziellen Parteiveranstaltungen wie Wahlen einen wichtigen Schritt der lippischen CDU in Richtung Zukunft darstellen.
 
Seit einem Jahr tagt der Kreisparteitag als Mitgliederparteitag, d. h. alle lippischen CDU-Mitglieder waren auch jetzt wieder eingeladen.  Eine zusätzliche Neuerung beim jetzigen Parteitag war, dass dieser zum ersten Mal auch interessierten Gäste offenstand. Auf diese Weise wollte die CDU Lippe allen denjenigen, die schon immer Kontakt zur lippischen CDU aufnehmen wollten, die Gelegenheit dazu geben, wie die CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge ausführte.